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Neue Eisenbahnkreuzungsverordnung – Herausforderungen für Gemeinden und Verkehrspolitik

Am 1. März 2018 fand in den Arsenalstuben ein Raumplanungsgespräch des Vereins raumplanung.at zum Thema „Neue Eisenbahnkreuzungsverordnung – Herausforderungen für Gemeinden und Verkehrspolitik“ statt.

Eisenbahnkreuzungen stellen seit jeher eine Schnittstelle zwischen Schiene und Straße mit erheblichem Gefahrenpotential dar. Unfallhäufigkeiten, steigender Straßenverkehr sowie die allgemeine "Regulierungstendenz" gipfelten 2012 in einer neuen Eisenbahnkreuzungsverordnung. Diese neue - seit September 2012 anzuwendende - Verordnung sieht verschärfte Bestimmungen bei den Sicherungsarten vor. Insbesonders wird bei vielen Eisenbahnkreuzungen nunmehr ein technischer Kreuzungsschutz (Lichtzeichen/Schrankenanlagen) vorgeschrieben, bei denen der Straßenlastträger grundsätzlich die Hälfte der Kosten tragen muss. Dieser Umstand führt zu einer erheblichen Belastung der Gemeindebudgets sowie naturgemäß auch zu verkehrspolitischen Diskussionen ("Nebenbahndiskussion", Finanzausgleich, etc.).

Als Referenten konnten Herr DI Rudolf Schwarz und Herr Dr. Andreas Juhász (Juhász Verkehrsconsulting) gewonnen werden, die sich seit geraumer Zeit mit diesem Thema in "Theorie und Praxis" beschäftigen und sich nach einem Referat einer Diskussion stellten.

Das Protokoll zu dieser Veranstaltung kann beim Verein raumplanung.at bestellt werden.

Kontakt:
DI Regine Wessig (Geschäftsführerin - raumplanung.at)
Tel. 01 / 715 00 66
mailto office@raumplanung.at



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