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Monitoring Nordraum Wien - Endbericht 2019

In der Studie Monitoring Nordraum Wien befasste sich der Verein raumplanung.at von 2010 bis 2018 mit den räumlichen, verkehrlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen nach Eröffnung der neuen hochrangigen Straßen (S1 Ost, S1 West, S2 und A5 Süd Nordautobahn) in der Region nördlich von Wien.


Im Norden von Wien haben sich die Voraussetzungen für die räumliche Entwicklung mit Jahreswechsel 2009/2010 wesentlich verändert. Die S 1 Ost und die S 2 wurden Ende 2009 eröffnet, die S1 West und die A5 Süd Nordautobahn wurden Anfang 2010 unter Verkehr genommen. Nach allen bisher proklamierten Hypothesen hätte hier ab sofort eine dynamische verkehrliche und räumliche Entwicklung einsetzen sollen, die auf Grund der dramatisch verbesserten Standortgunst einen wahren Gründerboom einleiten sollte. Neben einer rasant zunehmenden Nachfrage nach neuen, günstig gelegenen Betriebsgrundstücken wurde auch eine deutliche Zunahme der Wohnbevölkerung erwartet, insbesondere auch an den Standorten, die durch einen guten zusätzlichen ÖPNV erschlossen werden. Die Planungsinstrumente der Raum- und Verkehrsplanung haben im Jahr 2010 – zu Beginn der Studie - auf die zu erwartende Entwicklung noch nicht reagiert. Forschungsergebnisse lagen zu dieser Problematik nicht vor.

Der Verein raumplanung.at nahm sich dieser Forschungsaufgabe unter dem Titel „Monitoring Nordraum Wien“ an. Die Voraussetzungen und der Zeitpunkt waren ideal und es bot sich daher an, 2010 mit der Untersuchung zu beginnen.

Die Arbeiten erfolgten in Abstimmung mit dem Stadt-Umland-Management und wurden durch das Land Niederösterreich Gruppe Raumordnung, Umwelt und Verkehr, Abteilung Verkehrsangelegenheiten (RU7) und Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik (RU2) gefördert. Auch die Stadt Wien, Magistratsabteilung 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung, Referat V – Verkehrsplanung und Mobilitätsstrategien, konnte für drei Jahre (2010 bis 2012) als Unterstützer des Forschungsprojektes gewonnen werden.

Der Verein raumplanung.at widmete sich in der vorliegenden Studie der Untersuchung der Auswirkungen nach Inbetriebnahme der S 1 Ost und West, der S 2 und der A 5 Nordautobahn Süd. Schwerpunkte der Untersuchungen waren

· die Fortschreibung der Strukturdaten und Darstellung der Kommunalsteuerentwicklung,

·         Darstellung der Baulandentwicklung,

·         Untersuchung des Wirtschaftsstandortes,

·         die Weiterführung der Verkehrszählungen,

·         der öffentliche Verkehr im Untersuchungsraum,

·         der Ermittlung der möglichen Verkehrserzeugung aus den Widmungsreserven.


Die Untersuchungen wurden im Jahr 2018 abgeschlossen und im Jahr 2019 erschien der Endbericht zu der vorliegenden Studie als Band 9 der Schriftenreihe des Vereins raumplanung.at. Dieser kann gegen einen Unkostenbeitrag von 30,- Euro (inkl. USt, zuzüglich Versandkosten) beim Verein bezogen werden. Bestellungen bitte an den Verein richten.

 

Kontakt:
DI Regine Wessig (Geschäftsführerin –  raumplanung.at)
Tel. 01 / 715 00 66
mailto office@raumplanung.at

 

 


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