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Lärm und Siedlung - agieren statt reagieren

Am 24. Jänner 2013 fanden im GmoaKeller die 19. Raumplanungsgespräche des Vereins raumplanung.at zum Thema "Lärm und Siedlung" statt.

 

Hauptthema war die Problematik „Lärm“ im Zuge von Umwidmungsverfahren. Hierzu wurde ein Impulsreferat von DI Klaus Grulich und Ing. Harald Brückl (beide Retter & Partner Ziviltechniker Ges.m.b.H.) mit dem Thema „Lärm und Siedlung - agieren statt reagieren“ abgehalten.

 

Der Störfaktor Lärm kann leichte Irritationen bis hin zu tatsächlichen Gesundheitsstörungen hervorrufen. Darüber hinaus konnte festgestellt werden, dass Lärmbelastungen direkte Auswirkungen auf Grundstückspreise, Mietpreise und andere ökonomisch messbare Faktoren haben. Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen gesetzlichen Vorgaben (ÖNORM S 5021, Bauordnungen, Dienstanweisungen etc.) und unterschiedlichen Beurteilungskriterien (z.B. äquivalenter Dauerschallpegel LA,eq, Beurteilungspegel Lr, etc.) sind pauschalierte Aussagen zum Thema Lärm im Zuge von Umwidmungen nur bedingt möglich. In den meisten Fällen ist für eine gute Lösung daher eine individuelle Beurteilung der Situation erforderlich.

 


Die Teilnehmer waren sich in der anschließenden Diskussionsrunde einig, dass im Bereich der Raumordnung und Flächenwidmung, insbesondere bei Neuwidmungen nach dem Prinzip der Vorsorge, durch schalltechnisch fachgerechte Anordnung von Nutzungen, wie auch durch Beachtung der erforderlichen Mindestabstände, Konfliktpotential bereits im Vorfeld unterbunden werden sollte. Dabei müssen jedoch manchmal die politischen Begehrlichkeiten der Gemeinden mit fachlicher Kompetenz in die richtigen Bahnen gelenkt werden.


Das Protokoll zu dieser Veranstaltung kann beim Verein raumplanung.at bestellt werden. 

 

Kontakt:
DI Regine Wessig (Geschäftsführerin - raumplanung.at)
Tel. 01 / 715 00 66
mailto office@raumplanung.at


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